27.05.2020 | News, Führung

Spannungen für neue Innovationen nutzen:So gelingt der Neustart!

Unternehmen proben derzeit die Rückkehr in den Alltag unter veränderten Bedingungen. Vieles ist neu und fühlt sich anders an. Das kann zu Spannungen führen. Das muss aber nicht schlecht sein! Denn Spannung ist Energie. Jetzt kommt es darauf an, dass man diese für sich und sein berufliches Umfeld zu nutzen weiß. So legen Sie den Grundstein für Innovationen. Und diese sind das beste Rezept für einen Neustart nach der Krise.

Rückkehr an den Arbeitsplatz sorgt für Spannung

Das Schulterklopfen, der Handschlag zur Begrüßung, die Umarmung, der kurze Plausch an der Kaffeebar. Das alles geht im Arbeitsleben vorerst nicht mehr. Auch wir bei adesta haben als verantwortungsvoller Arbeitgeber Vorkehrungen getroffen, damit man sich nicht zu nahe kommt – zu unser aller Schutz.

Es gibt zahlreiche Aushänge, die an die Hygienepflicht des einzelnen appellieren, Stoppschilder, die den Abstand am Empfang sichern, visuelle Hinweisschilder, die die Laufrichtung auf den Fluren vorgeben und, und, und. Das alles ist zweifellos richtig und wichtig. Aber Hand aufs Herz: Es fühlt sich auch fremd an. Und niemand weiß, wie lange das alles so bleiben wird.

Es fehlt an einer klaren Zukunftsprognose

Zuverlässige Prognosen gibt es auch in wirtschaftlicher Hinsicht nicht. Nicht einmal das renommierte ifo-Institut in Köln kann sagen, was kommt. Es wagt in seiner Konjunkturprognose für das Frühjahr 2020 nur einen vorsichtigen Forecast und rechnet zunächst in der ersten Jahreshälfte 2021 mit einer allmählichen Rückkehr zu dem Niveau vor der Krise. Der Aufschwung könne aber auch deutlich schneller kommen. Genau diese vielen Unbekannten sind es, die jetzt zu Spannungen in Teams führen können.

Was bedeutet das nun für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Team-Leiter?
Unser Tipp: Halten Sie’s wie Winston Churchill. Der sagte einst: „Never waste a good crisis!“ Dahinter steckt die Idee, dass Krisen Menschen dazu bringen, die eigene Komfortzone zu verlassen. Und dieser Schritt führt meist zu Innovationen.

Raus aus der Komfortzone

Und damit hatte Churchill Recht: Wer sich immer in den gleichen Strukturen bewegt, verändert sich nicht und es entsteht nichts Neues. Im Unternehmensumfeld funktioniert das so lange, bis der Wettbewerb mit einer neuen, besseren Idee an ei­nem vorbeizieht. Und das kann in unserer schnelllebigen Zeit rascher passieren, als man denkt.

Daher ist es wichtig, sich immer wieder aus seiner Komfortzone heraus zu wagen und – gerade jetzt, in der Krise – folgendes zu hinterfragen:

  • Wie können wir die neue Ausgangslage nutzen, um unsere Ser­vices zu verbessern?
  • Wie verändern sich die Bedürfnisse unserer Zielgruppen und welche Antworten haben wir zukünftig darauf?
  • Wie verändern sich unsere eigenen Bedürfnisse und wie können wir darauf reagieren?

Wir befinden uns in ei­nem Echtzeit-Experiment

Sehen wir das, was wir gerade erleben, doch einfach als ein Echtzeit-Experiment an, aus dem wir alle eine ganze Menge lernen können: Zum Beispiel haben viele Unternehmen gesehen, dass remote Work prinzipiell funktioniert – auch wir. Aber es bedarf vielfach besserer Prozesse und Strukturen und einer ausgewogenen Balance zwischen Home-Office und der Arbeit im Office.

Auch müssen neue Führungskompetenzen aufgebaut werden. Denn kein Manager wandelt sich über Nacht vom Leader zum E-Leader. Genauso müssen Mit­ar­bei­ter lernen, wie Sie digitale Strukturen bestmöglich anwenden. Last but not least haben wir erkannt, wie positiv viele auf die Einführung digitaler Ser­vices reagieren – in unserem Fall  zieht sich das aktuell über den gesamten  Rekrutierungsprozess bis hin zum digitalen Onboarding, was den Beweis erbringt, dass das bisher „Unmögliche“ doch machbar ist. Daran wollen wir festhalten. Gut möglich, dass weitere neue Ser­vices in dieser Richtung dazukommen.

Blick nach vorne, nicht zurück

Diese Beispiele zeigen: Sie und Ih­re Teams haben jetzt die Chance, sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Denn es bedarf keines Blickes in die Glaskugel, um vorherzusagen, dass die Bedeutung von digitalem Arbeiten und digitalen Kundenservices weiter zunehmen werden. Stellen Sie jetzt aus den Er­fah­run­gen der letzten Wochen die Weichen für die Zukunft, schaffen Sie neue Strukturen und Infrastrukturen, mit denen alle Beteiligten gut leben können.

Lenken Sie dazu den Blick gezielt in die Zukunft. Eruieren Sie mit Ih­rem Team genau:

  • Was haben wir außerhalb unserer Komfortzone gelernt?
  • Was funktioniert gut und sollte ausgebaut werden?
  • Was funktioniert überhaupt nicht und sollte wieder verworfen werden?
  • Was sollten wir noch ausprobieren?
  • Wohin sollten wir uns intern und extern entwickeln?
  • Was bedarf es dazu?

Denken Sie über das Machbare hinaus

Kleiner Tipp: Denken Sie in Kreativsessions bewusst über das eigentlich Machbare hinaus. Sie werden staunen, welche Ideen Ih­re Mit­ar­bei­ter hervorbringen. Die besten Ansätze lassen sich im nächsten Schritt wieder auf den Boden der Tatsachen holen. Sie werden aber über die Denkansätze hinausgehen, die Ih­re Teams mit Schranken im Kopf hervorgebracht hätten.

Der wertvolle Nebeneffekt: Sie leiten bestehende Spannungen um. Die Aussicht darauf, dass Sie gemeinsam mit Ih­ren Teams einzigartige Innovationen schaffen, die ohne Krise nie zur Sprache gekommen wären, wird allen wieder Motivation verschaffen. Und auch eine größere psychische Nähe wird entstehen, weil das Gefühl dominiert, dass alle an ei­nem Strang ziehen. So lässt sich auch leichter ertragen, dass man physisch noch eine Weile auf Distanz bleiben muss.

Wir hoffen, Ihnen hat der Blick hinter unsere Kulissen gefallen. Vielleicht wollen Sie mehr über unsere CSR-Aktivitäten erfahren oder sich über unsere Arbeitsweise in der Personalbeschaffung  informieren? Dann kontaktieren Sie uns jederzeit gerne. Wir freuen uns auf Sie!

 

Spannungen für neue Innovationen nutzen:So gelingt der Neustart!
Spannungen für neue Innovationen nutzen:So gelingt der Neustart!