17.09.2015 | News

Pressemeldung des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ)

Die deutschen Arbeitgeber planen in den kommenden drei Monaten die Zahl ihrer Mit­ar­bei­ter leicht zu erhöhen. Neun Prozent rechnen mit Neueinstellungen, drei Prozent erwarten einen Personalabbau.

Die meisten befragten Unternehmen rechnen nicht mit einer Veränderung.
Spitzenreiter ist laut Arbeitsmarktbarometer die Branche „Finanzen & Immobilien“: Die befragten Unternehmen aus diesem Bereich zeigen mit plus zwölf Prozent die höchste Einstellungsbereitschaft. Es folgen die Branchen "Verkehr und Kommunikation“ (plus neun Prozent) und „Öffentlicher Sektor und Land-/Forstwirtschaft“ (plus sieben Prozent). Lediglich der Bereich „Bergbau und Rohstoffe“ rechnet mit ei­nem leichten Beschäftigungsrückgang (minus ein Prozent).
 
Weltweite Ent­wick­lung
Global betrachtet liegt Deutschland mit ei­nem mittleren Beschäftigungsausblick von plus sechs Prozent im hinteren Drittel, weit abgeschlagen von Indien (plus 41 Prozent), Taiwan (plus 36 Prozent), Japan (plus 23 Prozent) und den USA (plus 18 Prozent).

Europa überwiegend Schlusslicht
Ein anderes Bild zeigt sich im europäischen Vergleich: Die osteuropäischen Länder rechnen mit ei­nem moderaten Beschäftigungswachstum (zum Beispiel Ungarn: elf Prozent, Polen: sieben Prozent). Deutschland liegt mit sechs Prozent im vorderen Drittel, gefolgt von Schweden (fünf Prozent), Großbritannien und Irland (je vier Prozent). Schlusslichter sind Finnland, Frankreich, Griechenland und Italien mit leicht negativen Beschäftigungserwartungen.