28.04.2016 | News

iGZ-Verband:Zeitarbeit hilft!

„Nur, wenn man miteinander spricht, kann man auch Veränderungen erreichen.“
Mit diesem Worten eröffnete iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian vor rund 500 Teilnehmern den iGZ-Bundeskongress in Bremen.

Der Kongress biete die Gelegenheit, mit Politikern und Branchenvertretern ins Gespräch zu kommen und sich fachlich auszutauschen.

iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian: „Mit sachlicher, konsequenter und sehr nachhaltigen Aufklärungsarbeit macht sich der iGZ für die Sichtweise der Zeit­ar­beits­bran­che stark.“

Die letzten Jahre seien mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen ein „Wechselbad der Gefühle“ gewesen. Nachdem 2011 die ersten Branchenzuschlags-Tarifverträge in Kraft traten, signalisierte die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, dass damit die Forderungen des Gesetzgebers erfüllt worden seien. „Doch im Koalitionsvertrag zwischen der CDU/CSU [2] und der SPD tauchten wir dann ziemlich unvermittelt wieder auf“, erinnerte sich Durian. Seitdem stehen neue politische Regulierungen im Raum. Die Einsatzdauer soll auf 18 Monate Höchst­über­lass­ungs­dauer beschränkt werden, nach neun Monaten soll ein gesetzliches Equal Pay [3] gelten.


Flüchtlinge in Zeitarbeit

„Mit sachlicher, konsequenter und sehr nachhaltigen Aufklärungsarbeit macht sich der iGZ für die Sichtweise der Zeit­ar­beits­bran­che stark“, lobte die iGZ-Bundesvorsitzende das En­ga­ge­ment der zahlreichen Ehrenamtlichen sowie des iGZ-Hauptamtes. Jüngster Erfolg sei, dass die Vorrangprüfung für Flüchtlinge zeitnah ausgesetzt werden soll, womit eine Beschäftigung in der Zeitarbeit schon nach drei Monaten gestattet ist. „Damit wird die Zeitarbeit endlich mit anderen Branchen gleichgestellt“, freute sich Durian.

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