01.03.2007 | Presse

adesta-Projekt zur Darstellung des drohenden Fachkräftemangels-

Kick-off-Veranstaltung mit Fraunhofer IGD:

adesta startet Projekt zur Darstellung des drohenden Fachkräftemangels

Die adesta GmbH & Co. KG hat sich für 2007 ein bedeutsames Ziel gesetzt: Der Personaldienstleister will auf den drohenden Fachkräftemangel visuell aufmerksam machen und ihm so systematisch entgegenwirken. Die Kick-off-Veranstaltung fand am Abend des 1. Februars in den Räumen des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt statt.

Hier stellte adesta seinen Gästen und Geschäftspartnern das IGD als Projektpartner vor. Das Institut wird das Projekt mit seiner Er­fah­rung im Bereich der Simulationstechnik unterstützen, indem es die komplexen Daten und Zusammenhänge in der Fachkräfteproblematik greifbar darstellt. Mit dieser Arbeitsgrundlage wird es ein Wegbereiter für die weitergehende Projektarbeit von adesta sein. Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Virtual Reality (VR) konnten sich die Gäste im IGD hautnah überzeugen und selbst in virtuelle Welten abtauchen.

Die adesta GmbH & Co. KG bietet Dienst­leis­tungen im Bereich der ganzheitlichen Personal Ma­nage­ment Ser­vices an. Darunter ist die intelligente Kombination der unterschiedlichen Dienst­leis­tungen des umfangreichen Portfolios von adesta zu verstehen. Dies reicht von der Personalberatung und –vermittlung, Arbeitnehmerüberlassung/Zeit-arbeit, temp-to-perm, Out- und Newplacement bis hin zum Projektgeschäft. Rekrutiert werden Fachkräfte und Ingenieure der IT- und Telekommunikationsbranche, der Chemie, des Maschinenbaus und der Elektrotechnik sowie branchenübergreifend kaufmännische Fachkräfte bis hin ins mittlere Ma­nage­ment.

Das Unternehmen, welches heute Niederlassungen in Frankfurt, Darmstadt und Mannheim hat, sieht sich als dau­er­haf­ter und zuverlässiger Partner seiner Kunden. Dies betonte Michael Schulz, der Inhaber des Unternehmens, in seiner Eröffnungsrede bei der Kick-off-Veranstaltung im IGD und fügte hinzu: „Dabei ist es unerlässlich, bereits heute auf die Bedürfnisse von morgen und übermorgen zu reagieren.
Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an, dem drohenden Fachkräftemangel im Sinne unserer Kunden und der Gestaltungspotenziale der Region Rhein Main Neckar gezielt zu begegnen. – Eine Herausforderung, der wir uns stellen werden.“

Mit dem Fraunhofer IGD habe man den idealen Kooperationspartner gefunden, da das Institut in der Lage sei, abstrakte Daten und die komplexen Zusammenhänge in Bezug auf den Fachkräftemangel besonders anschaulich darzustellen. Schließlich benötige man aussagekräftige Grundlagen, wolle man die Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft an einen Tisch bringen, um gemeinsam – „und jenseits jeder Polemik“ – Lösungsansätze zu generieren. adesta sammelt derzeit bereits umfangreiche relevante Daten, um diese später mit Hilfe der Visualisierung des Fraunhofer IGD anschaulich darzustellen. „Es ist auch für uns eine spannende Herausforderung“, erklärte Dr. Ulrich Bockholt, zuständig für den Bereich „Virtuelle und Erweiterte Realität“ im IGD, „doch im Laufe des Jahres werden wir erste Ergebnisse präsentieren können.“

Die Auftaktveranstaltung bot den Kunden und Geschäftspartnern von adesta gleichermaßen Raum zum Feiern des neuen Unternehmensnamens, welcher Ausdruck der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren ist. Die Abendveranstaltung war für die Gäste nicht nur in kulinarischer und musikalischer Hinsicht ein Erlebnis für alle Sinne, denn sie hatten die Möglichkeit, einmal selbst in verschiedene virtuellen Realitäten abzutauchen. Beispielsweise erlebten sich die Besucher im CAVE, ei­nem begehbaren Raum, als Teil einer von Computern simulierten dreidimensionalen Welt und konnten sich virtuell von den Features eines BMW 6er Cabrio überzeugen. Eine Spezialbrille und Fernbedienung ermöglichten, sozusagen außen um den Wagen herumzugehen, aber auch sich in ihn hineinzu(ver)setzen und die Innenausstattung zu begutachten. Der Clou: Bei Perspektivenveränderung verändert sich die gesamte Umgebung, so erlaubt ein Blick unters Lenkrad problemlos die Inaugenscheinnahme des Fußraums.

Ebenfalls auf Tuchfühlung gehen konnte der adesta-Gast mit dem „Virtual Prototyping von Bekleidung“, wodurch sich schon heute Maßkonfektion ohne teure Verschnitte herstellen lässt. Künftig ermöglicht diese Ent­wick­lung virtuelle Kleideranproben am digitalisierten Double. Dadurch wird der Einkauf in der Boutique kundenfreundlicher oder lässt sich gar ganz via Internet erledigen, von der Stoff- und Schnittauswahl über die Anproben bis zum pass­ge­nauen Zuschnitt.

Dass VR sogar einen Beitrag zum Erhalt des Kulturerbes zu leisten vermag, zeigte der Besuch des Doms von Siena, welchen das IGD digital und optisch verblüffend real nachgebaut hatte. Mit einer 3D-Brille konnte man eine virtuelle Führung durch die römische Basilika machen und sich nicht nur über den ornamentalen Intarsienschmuck des Fußbodens bewegen sowie die achteckige Kanzel von Niccolò Pisano umrunden, sondern geisterähnlich sogar bis unter die Kuppel schweben und dort die Deckenmalereien bewundern.

Wie gut der Event bei den Gästen ankam, zeigten bei der Verabschiedung die einhellig po­si­ti­ven Reaktionen der Gäste, welche die Gelegenheit auch zum branchenübergreifenden Networking genutzt hatten: „Eine rundum gelungene Veranstaltung!“ und „Wann plant adesta die nächste?“ Die Antwort liegt auf der Hand: Spätestens, um die ersten Ergebnisse der Visualisierung in Sachen Fachkräftemangel vorzustellen.